Sonntag, 19. November 2017

Kartoffelschnitz und Spätzle

Heute gibt es wie gestern schon versprochen mit viel Verspätung endlich mal wieder eine Anleitung von mir zu lesen. Damit ihr nicht bis Weihnachten nur Baby Sachen zu sehen bekommt, wird es vorerst nur noch ab und zu etwas in diese Richtung geben...

Bevor wir mit großen Schritten auf Weihnachten zugehen gibt es heute mal wieder etwas aus der Küche zum aufwärmen für neblige Novembertage.
Ein Rezept, das es bei meiner Oma sehr oft Samstags als Resteessen gab:

Kartoffelschnitz und Spätzle

Da es wie gesagt ein  Reste Essen ist mache ich häufig am Tag zuvor Spätzle (mehr als gebraucht wird, das Übrige wird dann dür den Kartoffelschnitz verwendet).

Deshalb zuerst das Basic Rezept für

Spätzle (für 4 Personen)


500g Mehl
etwas Salz
6-8 Eier
evtl etwas Wasser


Gebt Mehl, etwas Salz und die Eier in eine Schüssel und rührt mit einem Kochlöffel alle Zutaten zusammen. Für diejenigen die sich über die Angabe der Eier wundern - je mehr Ei ihr nutzt umso weniger Wasser braucht ihr und umso eine schönere -gelbe Farbe bekommen die Spätzle

Stellt am besten schon jetzt einen Topf mit Salzwasser auf den Herd, damit das Wasser wenn der Teig ferig ist bereit ist.


Ist euer Teig zu trocken (siehe Bild) müsst ihr etwas Wasser zugeben.
Schlagt den Teig kräftig in eurer Schüssel.


Der Teig muss ganz zähflüssig sein und wenn ihr kräftig herum rührt bilden sich Blasen - Dann ist er perfekt. Leider konnte ich keine Bilder davon machen, weil ich nicht gleichzeitig rühren und fotografieren kann =)
Lasst den Teig kurz (ca 1 Minute) ruhen, schlagt ihn dann nochmals kurz und dann gehts ans Spätzle machen

Ich schabe meine Spätzle - aber natürlich könnt ihr geauso gut Spätzle in der Presse machen. 



Viele sagen Spätzle Schaben ist eine Kunst - aber eigentlich ist es nur Übung. Wichtig ist, es immer und immer wieder zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen, wenn mal der ein oder andere dicke Spatz statt dem dünnen Spätzle entsteht.


 Taucht zuerst das Spätzlebrett ein wenig in das kochende Wasser, damit es Nass ist. Darauf gebt ihr dann von eurem Teig (je weniger ihr drauf macht umso einfacher wird es weil ihr euch nicht beeilen müsst, weil der ganze Teig ins Wasser rutscht.
Wenn ihr den Spätzle Schaber ebenfalls ein Wenig ins Wasser taucht könnt ihr den Teig gut auf dem Brett verteilen. Dann geht es los.
Haltet die Spitze des Brettes für einige Millimeter ins kochende Wasser und stecht mit dem Schaber kleine Teigstückchen ab und schiebt sie ins Wasser.


Wenn eure Spätzle dann oben schwimmen sind sie fertig und ihr könnt sie mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser fischen.


Wenn ihr eine Spätzlepresse verwendet presst ihr die Spätzle einfach nach und nach ins Salzwasser. So viel zum Grundrezept der Spätzle





Nun geht es ans Kartoffelschnitz machen 

Ihr braucht noch (Ich gehe hier von 2 Personen aus, die die Hälfte der oberen Spätzleangabe am Tag zuvor gegessen hat =)):

250g Kartoffeln 
den Spätze Rest
Gemüse oder Fleischbrühe (evtl Sogar mit Suppenfleisch)

Schält 250g Kartoffeln und schneidet sie in Würfel oder viertelt sie einfach (Ich mag es gern, wenn "noch was dran ist" und des nicht so kleine Würfele sind...
Diese Kartoffenstücke kocht ihr in eurer Brühe (Hühnerbrühe, Rinderbrühe Gemüsebrühe - ich bin Fan frischer Gemüsebrühe aber das ist Geschmackssache) bis sie weich sind. 


Schmeckt eure Süppe nochmals kurz ab und gebt kurz vor dem Servieren die Spätzle dazu. 
Wichtig nicht 5 Minuten mit kochen oder so sonst gibts Spätzle-Schleim :)...


Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Spätzle schaben.

Samstag, 18. November 2017

Danke - Oder Warum ich tue was ich tue :)

Manchmal läuft alles anders, als man es geplant hatte und plötzlich gab es Wochenlang keinen Blog Eintrag... So ging es auch mir.
Morgen wird wieder etwas kommen - versprochen!

Dafür habe ich mal Angefangen hier Weihnachtlich zu dekorieren =) Ich hoffe euch gefällt der Weinnachts-Header!

Heute möchte ich mal die Chance nutzen mich bei euch zu bedanken. Das klingt alles immer so abgedroschen aber allein im letzten Monat hatte der Blog über tausend Klicks und ich habe  bestimmt 20 oder mehr Nachrichten bekommen von Menschen die z.B. nach Dateien gefragt haben, die ich bereit stelle, oder mit Bilder von ihrem fertigen Werk gezeigt haben. Manche sprechen mich sogar persönlich an oder sogar meine Eltern bekommen gesagt oh die Ute macht ja so einen schönen Blog.
Es ist mir jedes Mal ein Fest wenn ich sehe, dass euch die Ideen inspirieren.


Dabei kam immer wieder die Frage auf, wie ich dazu kam zu bloggen.
Schon immer habe ich Sachen selber machen wollen. Wenn ich irgendetwas gesehen habe, das mir gefällt habe ich so lange gewerkelt, bis ich damit zufrieden bin. Ich erinnere mich immer gerne als ich einmal ein Bett für meine Barbies gebaut habe (wobei ichmich heute frage wozu Barbies mochte ich eigendlich nie sonderlich...) , indem die Nägeln, die das ganze zusammen hielten gleichzeitig Lattenrost waren und mein Papa das fertige Werk nur angestarrt hat und mich gefragt hat wie ich die Nägel durch die Latten bekommen habe, ohne dass diese gespalten wurden.
Einfach ausprobieren bis es klappt war die Deviese.

Als ich größer wurde habe ich natürlich keine Barbie Betten mehr gebaut, aber das Basteln blieb mir bis heute. Aber nicht nur das Basteln, sondern einfach generell das Ausprobieren. Kochen Nähen was auch immer ich sehe etwas und dann will ich das auch - nur selbst gemacht.
In meinem Leben sind mir schon so viele Menschen begegnet, die dann nur staunend geschaut haben und sagen "Ja klar will ich so etwas auch aber ICH KANN DAS NICHT"...
Diesen Satz konnte ich irgendwann nicht mehr hören. Natürlich kannst du - Nur musst du es probieren. Mit diesem Motto habe ich immer wieder einzelnen Personen Sachen gezeigt oder Rezepte mit ihnen geteilt. Manche haben gesagt "Mensch, das müsstest du ins Netz stellen oder auf YouTube".
Verrückte Idee - Hab ich am Anfang gedacht aber dann überlegt warum nicht Bloggen und Schritt für Schritt Anleitungen für alle die Lust darauf haben zur Verfügung stellen?
Ja und nun seid ihr hier und lest meinen ganzen Käse den ich so von mir geb und der sicher mehr als genügend Rechtschreibfehler enthält - besonders in der letzten Zeit wo das Bloggen immer sehr schnell gehen muss solange mein Sohn schläft...

Ich hoffe ich kann euch allen ein bisschen Mut machen - es einfach auszuprobieren. Und wenn ihr etwas seht (Pinterest ist da sehr gefährlich) und denkt Mensch das würde ich gerne probieren selber zu machen - weiß aber nicht wie, dann dürft ihr mir auch jederzeit schreiben.

Meist sind es die kleinen Dinge, die das Ganze raus reißen und aus etwas ganz Einfaches etwas besonderes machen.
In diesem Sinne möchte ich euch heute Abend noch ein Bild zeigen, den ich zur Taufe gemacht habe:


Ein paar Smarties und ausgeschnittene Kreise zu einer Raupe Nimmersatt zusammen gesetzt (das ist wirklich einfach) machen aus einem normalen Marmorkuchen einen Eye-Catcher

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und bis morgen =)
Eure Utini

Samstag, 21. Oktober 2017

Wickeln, wickeln und nochmal wickeln...

... das erwartet jede Mama. Dabei geht auch durchaus auch mal was daneben. Weil ich aber weder ständig die eigentliche Wickelunterlage waschen, noch die doofen Wegwerfauflagen nutzen wollte hab ich ein eigenes Wickelauflagensystem entwickelt, das ich euch heute zeigen will.
Ich bin echt zufrieden damit und es spart echt Müll.

Um die Wickelauflagen zu nähen braucht ihr:
Ein Handtuch als saugfähigen Kern
Eine beschichtete Baumwolltischdecke, damit das ganze auch wirklich dicht ist (diese ist wasserfest aber man kann sie dennoch in der Waschmaschine waschen)
Einen schönen Stoff der euch gefallt, damit es nicht nur praktisch ist sondern auch schön aussieht.
(Alle müssen mindestens die Größe eurer Wickelunterlage haben)
Die üblichen Nähutensilien

Schneidet als erstes aus allen drei Stoffteilen Rechtecke zu, die 3cm länger und 3cm breiter als die Auflage später sein soll, sind.
Meine Unterlage ist 70x45 also hab ich den Stoff 73x48 zugeschnitten.


Weil sich die Handtücher beim nähen doch immer wieder verziehen steckt zuerst nur das Handtuch mit dem Stoff aufeinander 


NICHT schöne Seite auf schöne Seite sondern einfach ringsum aufeinander nähen, sodass die Schöne Stoffseite außen ist


Jetzt legt ihr die zusammen genähte Stoffe mit der schönen Seite auf die Tischdecke. Steckt sie an den beiden langen und einer kurzen Seite mit ein paar Stecknadeln fest.


Näht die drei zusammen gesteckten Seiten aufeinander, schneidet die Ecken schräg ab und wendet es an der offenen Seite.


Schlagt nun auch an der noch offenen Seite die Stoffe nach innen und steckt es mit Stecknadeln fest.
Näht vorsichtig an dieser Kante entlang (damit euch keine Nadel zu Bruch geht, wenn es zu dick sein sollte).


Tada fertig sind die selbst gemachten Wickelunterlagen! Ganz einfach und schnell zu machen.
Man kann auch kleinere machen für die Wickeltasche unterwegs und es eignet sich auch als Geschenk für (werdende) Mamas - das ist dann auch wenigstens etwas, was man brauchen kann...
Ich bin zumindest wie gesagt sehr zufrieden damit.

Habt ganz viel Spaß beim nähen!
Eure Utini

Sonntag, 15. Oktober 2017

Mobile

Nachdem die Resonanz beim letzten Blogeintrag so hoch waren dachte ich mir ich mache die nächste Zeit ein kleines Special zum Thema Baby. 
Heute möchte ich euch das momentane Lieblingsspielzeug von meinem Sohn zeigen - sein Zirkus Mobile.


Das habe ich bereits vor der Geburt gemacht und habe damals noch nicht damit gerechnet, dass ich es einmal hier veröffentlichen würde. Deshalb habe ich leider keine Schritt für Schritt Anleitung für euch - aber ich versuche es euch ohne Bilder zu erklären.

Was ihr braucht:
Draht (einen dickeren, damit es sich nicht verbiegt wenn die Schleich Tiere daran hängen)
Stoff in rot und weiß
verschiedene Schleich Tiere
Deko Bänder nach Geschmack

Das Grundgerüst für das Zirkuszelt habe ich aus Draht gebogen ( also einen Kreis, von dem verschiedene Stäbe nach oben zur Mitte gehen).
Für das Zirkuszelt habe ich dann einen etwas größeren Kreis als den Drahtkreis als Schablone gezeichnet. Diese Schablone einmal in der Mitte teilen, damit ihr 2 Halbkreise habt - und einen auf  weißen Stoff - einen auf roten Stoff übertragen. 
Die Halbkreise könnt ihr dann so lange in der Mitte falten und an der Faltlinie entlang schneiden, damit ihr kleine "Kuchenstücke" bekommt. Ich habe vier weiße und vier rote Stücke zurecht geschnitten - ihr könnt es auch noch kleiner schneiden, dann wird es aber einziemliches gefummel bis alles so zusammen genäht ist wie es soll.


Nun näht ihr immer abwechselnd ein weißes Stück an ein rotes.
Damit das Zelt auch wie ein Zelt und nicht nur wie ein Dach aussieht habe ich noch Rechtecke in der passenden Größe zugeschnitten und ebenfalls abwechselnd an dem Zelt angebracht.

Wenn ihr das habt stülpt das Zelt über euer Drahtgestell und besfestigt es mit ein paar Nadelstichen von Hand. Als verzierung habe ich dann noch ringsum eine Wimpelkette angebracht.
Schon ist euer Zelt fertig =) 

Jetzt nehmt ihr euch eure Schleich Tiere zur Hand und verziert sie so, dass sie eben Zirkustiere sind - ich habe mich damals von Google Bilder inspirieren lassen und mir echte Zirkustiere angeschaut. 
Die Federboa beim Pferd habe ich mit Heißkleber befestigt - dieser lässt sich später auch wieder entfernen wenn das Kind größer ist und normal mit den Tieren spielen möchte.
Ansonsten habe ich die Stoffe von Hand so fest genäht, dass sie halten, 
Wenn ihr zufrieden seid mit euren Tieren macht ihr sie an einem reisfestem Band oder einer reisfesten Schnur fest und macht sie ebenfalls an eurem Drahtgestell fest.


Tadaa fertig ist euer Zirkus. Ich habe mir eine Spieluhr mit Drehmotor dazu gekauft - damit Bewegung in die Sache rein kommt. Wie schon gesagt mein Sohn steht voll drauf und schaut es ausdauernd mit großen Augen an. Ich glaube die Kombination aus Rot, Weiß und dem Glitzer, gefällt ihm sehr gut weil die Kontraste so groß sind. Vielleicht kann es ja noch mehr Babys verzaubern?


Ich freue mich auf jeden Fall schon auf nächste Woche wenn ich euch das nächste Baby Projekt zeige =)
Eure Utini

Sonntag, 8. Oktober 2017

Das Leben als Mama...

... ist inzwischen mein Alltag geworden. Ich glaube so ziemlich jede Mutter kennt es, dass die ganze Wohnung plötzlich belagert ist. Überall liegen Spielzeuge, Rasseln, Spieluhren und co.
Warum also das ganze nicht in die Deko integrieren habe ich mich diese Woche gefragt und fleißig drauf los gehäkelt.



Irgendwie hat gleich alles zusammen gepasst. Bei diesem grauen Wetter hat man direkt Lust auf Handarbeiten.Fliegenpilze gefallen mir unheimlich und mein Sohn steht momentan total auf die Zusammensetzung rot-weiß, weil er das sehr gut sehen kann.





Wirklich viel braucht man für diese Idee nicht:

Wolle in rot und weiß
Eine passende Häkelnadel
Etwas Füllwatte
Eine Nadel
Eine Schere
Und Evtl eine Rasseldose wenn ihr es wie ich als Spielzeug nutzen wollt  Die bekommt ihr teilweise schon für 50ct das Stück =)

Der Komplette Pilz wird in festen Maschen im Fadenring gehäkelt und ist echt einfach, wenn man den Dreh raus hat.


Ihr beginnt mit der roten Wolle

1. Runde: Macht einen Fadenring (wenn ihr nicht wisst, wie das geht schaut es euch am besten in einem Video an - das ist schwer schreibend zu erklären) und schlagt 6 feste Maschen im Fadenring an.

2. Runde: Verdoppelt jede Masche (indem ihr immer 2 Maschen in eine vorhergegangene häkelt). Dann habt ihr am Ende der Runde 12 Maschen

3. Runde: Nun verdoppelt ihr jede 2. Masche (d.h. immer abwechselnd Masche in Masche und 2 Maschen in eine Masche häkeln). Am Ende der Runde habt ihr 18 Maschen.

4. Runde: Jetzt wird jede 3. Masche verdoppelt (Das System bleibt immer gleich=))
Nach der vierten Runde habt ihr 24 Maschen.

5. bis 8. Runde: Nun häkelt ihr vier Runden lang Masche in Masche, also behaltet die 24 Maschen bei.

Häkelt ab der 9. Runde mit der weißen Wolle. Wechselt einfach ab der ersten Masche mit der weißen, statt der roten Wolle weiter. Die rote Wolle könnt ihr ein paar cm lang lassen und diesen Faden später vernähen.

9. Runde: Auch in dieser Runde wird noch einmal Masche in Masche (also 24 Maschen gehäkelt, allerdings wird mit der weißen Wolle nur in das hintere Maschenglied und nicht in beide eingestochen.

10. Runde: Ab jetzt wird abgenommen. Dies macht ihr indem ihr jede 3. und 4. Masche zusammen häkelt. (Dann habt ihr 18 Maschen). Füllt nun das Häubchen mit der Füllwatte und evtl einer Rassel)

11. Runde: Nun häkelt ihr jede 2. und 3. Masche zusammen. (Am Ende dieser Runde sind es nur noch 12 Maschen)

12. Runde: Dies ist die letzte Runde. bei dieser häkelt ihr jede 1. und 2. Masche zusammen. Somit erhaltet ihr wieder eure 6 Ausgangsmaschen.
Schneidet den Faden ab, (und ziehe in durch) sodass der Faden euch zum verschließen des kleinen Loches reicht und vernäht den Faden.


Für den Stiel des Pilzes braucht ihr wieder die weiße Wolle.

1. Runde:Beginnt erneut mit einem Fadenring mit 6 Maschen

2. Runde: Verdoppelt wieder jede Masche, sodass ihr 12 Maschen habt.

3. Runde: Verdoppelt jede 2. Masche, sodass ihr 18 Maschen erhaltet. 

4. und 5. Runde: Häkelt nun 2 Runden Masche in Masche (Also 18 Maschen)

6. Runde: Ab jetzt werden wieder Maschen abgenommen. Häkelt jede 5. und 6. Masche gemeinsam ab. Dann erhältst du 15 Maschen

7. Runde: Nun wird jede 4. und 5. Masche zusammen gehäkelt. Nach dieser Runde erhältst du 12 Maschen

8. Runde: In dieser Runde wird jede 3. und 4. Masche gemeinsam abgehäkelt, sodass du 9 Maschen erhältst. Stopfe nun auch den Stiel mit Füllwatte aus.

9. Runde: Nun nimmst du noch ein letztes Mal ab, indem du jede 2. und 3. Masche zusammen häkelst. 

10. bis 11. Runde:in diesen beiden Runden behältst du die 6 Maschen bei und häkelst Masche in Masche.

Gegebenenfalls kannst du noch etwas Füllwatte nachstopfen. Schneide dann den Faden großzügig ab. Diesen nutzen wir um die beiden Teile zusammen zu Nähen.

Das zusammen Nähen


Wenn ihr beide Teile fertig habt wird der Stiel mittig an der Unterseite des Häubchens angenäht (an der weißen Seite natürlich). Wenn ihr euch unsicher seid könnt ihr es zuerst mit Stecknadeln befestigen, damit nichts weg rutscht.
Alls nächstes stickt ihr mit der weißen Wolle die Punkte auf. Es sieht schöner aus, wen sie unterschiedliche Größen haben. Die Größen werden unterschiedlich indem ihr mehr oder weniger häufig durch die Maschen stecht.

Es ist wirklich einfach und ich war schneller fertig mit häkeln wie mit schreiben von diesem Blogeintrag...
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachmachen!
Eure Utini




Dienstag, 3. Oktober 2017

1. Geburtstag

Heute ist mein Blog genau ein Jahr alt. In diesem Jahr ist vieles passiert.
Ich habe euch verschiedene Sachen gezeigt, gekocht, gebastelt, genäht und so weiter.
Ich versuche es immer abwechslungsreich zu machen und bunt durch zu mischen.
In dem ersten Jahr haben wir fast 8000 Klicks geschafft und dafür danke ich euch sehr. 
Mir macht es nach wie vor unheimlich viel Spaß, auch wenn es (besonders jetzt als Mama) oft nicht so einfach ist jede Woche genug Zeit zu finden und ich hoffe ihr verzeiht mir wenn ich mal eine Woche aussetzen muss...
Danke für all eure lieben Kommentare und vor allem auch für die vielen lieben Gespräche, die ich mit euch über den Blog und auch über verschiedene DIY - Sachen führen durfte.
Nun aber genug Sentimentalität :D. Passend zum 1. Geburtstag von Utinis Wundertüte gibt es heute zwei verschiedene Anleitungen für Partydekoration...

Los gehts



Das Erste, was ich euch heute zeigen möchte sind diese Heißluftballons. Man kann sie in den unterschiedlichsten Größen machen (z.B. auch mit einer Lampionn Lichterkette). Ich habe relativ große gemacht und dazu für einen Heißluftballon folgendes gebraucht:
- Einen runden Lampenschirm vom Möbelschweden
- Vier Schaschlikspieße
- Einen Blumenübertopf in Flechtoptik
- Eine Schnur
- verschiedene Stoffreste
- Heißkleber
-Schere



 
Die Heißluftballons sind super einfach. Das einzige was darn wirklich z
eitintensiv ist, ist die Wimpelkette. Dazu habe ich aus bunten Stoffresten Quadrate ausgeschnitten, einmal in der Mitte gefaltet und dort die Schnur hinein legen - zusammen kleben fertig.
Davon braucht ihr für so einen großen Heißluftballon wirklich eine ziemlich lange Kette (ich glaube so ca 1,50 Meter).



Wenn die Wimpelkettefertig ist kommt die Heißklebepistole zum Einsatz. Macht in der Mitte einen Klebepunkt und drückt den Anfang der Kette daran fest.
Macht dann in einiger Entfernung den nächsten Klebepunkt und klebt wieder einen Teil der Wimpelkette fest.


Ich habe versucht es immer so ein wenig geschwungen zu machen, also dass ein paar Wimpel "durchhängen" - Ich hoffe ihr wisst,was ich meine :D



Nun kommen auch die Schaschlikspieße und euer Korb für den Heißluftballon zum Einsatz.





Klebt mit dem Heißkleber die vier Spieße gleichmäßig an euren Korb (in meinem Fall der Blumenübertopf).


Legt dann den Lampenschirm oben auf die vier Spieße, damit ihr wisst, wo er aufliegt und klebt auch diesen mit Heißleimfest.
Mit diesen Heißluftballons habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt den Korb Beispielsweiße  mit Blumen schmücken oder es als Lampenschirm verwenden (allerdings würde ich da anstatt der Schaschlikspieße Schnüre verwenden, damit der Korb zur Seite baumeln kann falls man sich den Kopf anschlägt ;-).
Man kann diese Heißluftballons auch verwenden um Geldgeschenke an Hochzeiten etc. zu verschenken. Ihr seht wie immer gibt es viele Möglichkeiten...






Bei Tischdekorationen verwende ich unheimlich gerne Weck-Gläser.
Ihr denkt, das ist doch was für Omas? Falsch gedacht heute geht es bunt zu



Diese Deko ist wirklich einfach und schnell gemacht.
Alles, was ihr dazu braucht ist verschiedenes buntes Papier, eine Schnur, Weck Gläser und Kleber den man wieder ab bekommt (z.B. Fotokleber)


Schneidet aus dem Papier Dreiecke aus und klebt sie mit dem Kleber an den Rand eures Weck Glases. Sucht euch ein schönes Band oder eine Schnur und bindet sie um den Rand.
Die großen Weck Gläser können als Vasen oder für Stumpenkerzen verwendet werden.


 
Mit genau dem selben System habe ich auch kleine Gläser gemacht, diese sind als Teelichtgläser gedacht.
 

Ich hoffe, euch gefällt meine farbenfrohe Dekoration zum ersten Geburtstag.
Was erwartet ihr euch vom zweiten Jahr auf meinem Blog? Was würdet ihr gerne Mal basteln, oder für was wolltet ihr schon immer ein Rezept haben?
Schreibt es mir in die Kommentare, was euch interessieren würde.
Bis bald eure Utini

Sonntag, 24. September 2017

Selbst gemachte Medizin


 Wenn der Holunder reif ist, ist der Herbst schon so weit fortgeschritten, dass schon bald die große  Erkältungseit kommt. Doch zum Glück hilft Holunder sehr gut bei Erkältungen. Deshalb bin ich heute mal eine Kräuterhexe und zeige euch, wie ihr den Holunder einkochen könnt.
Wenn ihr dann eine Erkältung habt geb ihr einfach einen Schuss von eurem Saft in den heißen Tee und lasst den Holunder wirken...


Was ihr dazu braucht...




... ist nicht viel:

ca zwei Kilo Holunder
eine halbe Zitrone
ca ein Liter Wasser
ein Kilo Zucker

Bildunterschrift hinzufügen

Als erstes werden die Beeren ab gemacht. Das geht am besten indem ihr sie mit einer Gabel abstreift. Wenn noch kleine "Ästchen" dran bleiben macht es nichts, das wird später sowieso heraus gesiebt.


 Falls sich ein paar grüne Beeren eingeschlichen haben könnt ihr diese heraus suchen. Übergießt die Holunderbeeren mit dem Wasser. Das Wasser sollte die Beeren bedecken. Gießt evtl noch etwas Wasser nach.


Lasst das Wasser und die Beeren dann 10 Minuten lang kochen (Achtung, dass es nicht über läuft).


Siebt nun die Beeren aus der Flüssigkeit...


 ... und gebt den Zucker, sowie  den Saft der halben Zitrone zu eurem Saft.


Kocht den Saft dann nochmals kurz auf, sodass der Zucker sich komplett aufgelöst hat...


... Und gebt sie in vorbereitete, heiß ausgespülte, Flaschen, die ihr sofort nach dem befüllen verschließt.


Das war schon alles - fertig ist das Hausmittel gegen Erkältungen.
Das könnt ihr wie gesagt einfach ein wenig in den Tee geben oder einfach so mit heißem Wasser aufgießen.



Und wenn ihr jemanden besucht, der krank ist ist das auch ein gutes Mitbringsel =)
Aber am Besten ist es natürlich gesund zu bleiben - und ich hoffe das tut ihr alle!
Eure Utini